Nachhaltigkeit – So werden wir essen

Wir wollen mit Herbivor ein kleines Stück Nachhaltigkeit auf deinen Teller bringen. Das ist auch nötig, wenn man bedenkt, dass die Welt jeden Tag ein großes Stück „dreckiger“ wird. Flugzeuge, Schiffe, Autos, Fabriken, Stromproduzenten und die Landwirtschaft erzeugen Millionen von Tonnen an CO2. Bald wird es in den Weltmeeren mehr Plastik als Fische geben. Korallenriffe sind überall am Aussterben. Der natürliche Lebensraum von Tigern, Orang-Utans, Eisbären und Co wird von Tag zu Tag kleiner. Ob durch die Gewinnung von Palmöl, Soja oder Erdöl – Konzerne zerstören wichtige Ökosysteme um Profit daraus zu schlagen.

Nahrung als Klimakiller?

Die wenigsten wissen, dass die Produktion von Lebensmitteln einen Großteil der Treibhausgase verursacht. Ein Großteil der landwirtschaftlich genutzten Flächen wird für Futtermittel aufgewendet. Durch die Abholzung von Regenwäldern wird diese Fläche von Minute zu Minute größer.  Mit Nachhaltigkeit hat die „moderne“ Lebensmittelindustrie immer weniger zu tun.

Für einen Kilogramm an tierischen Lebensmitteln braucht man ungefähr zehn Kilogramm an pflanzlichen Lebensmitteln. Die Lösung liegt für uns also auf der Hand. Nachhaltigkeit durch pflanzliche Ernährung. Das kann auch mehr Menschen ernähren. Wir sagen nicht, dass tierische Lebensmittel böse sind. Man sollte sie aber wertschätzen und mit Bedacht genießen.

Nachhaltigkeit in unserem Essen

Herbivor steht für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln und Ressourcen. Deswegen sind alle unsere Gerichte rein pflanzlich. Wir verzichten soweit es geht auf Öle. So ist Palmöl für uns sowieso tabu. Eine gute Sache für Tiger und Orang-Utans. Wir wollen Essen möglichst günstig anbieten können. Unser Budget ist also sehr eng. Trotzdem verarbeiten wir so viele biologische und regionale Lebensmittel wie möglich. Das spart lange Transportwege und hält den Einsatz von Pestiziden gering.

Nachhaltigkeit weiter denken

Unser Essen wird in Einweg-Boxen aus nachwachsenden Ressourcen  per Drahtesel geliefert. Ganz nach dem Motto – Burn fat, not oil.

Wir sind der Meinung, dass Ökostrom Standard sein sollte. Deswegen läuft diese Website zu 100% mit Windenergie. Windenergie ist „sauberer“ als Wasserkraft und effizienter als Photovoltaik.

Nachhaltigkeit ist ein schwieriges Thema und muss konsequent weiter gedacht werden. Unsere bisherigen Schritte in diese Richtung sind gut. Wir dürfen uns aber nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiterhin versuchen, noch ökologischer zu werden.

Unsere nächsten Schritte

Wenn man ein Unternehmen gründet, ist es wichtig am Beginn alles so einfach wie möglich zu gestalten. In der Phase, wo man noch nicht so genau weiß, ob man am Markt bestehen kann, sollte man Risiken minimieren.

Deswegen werden wir nicht von Anfang an in Einmachgläsern liefern. Durch Mehrweg-Geschirr wird sich unser Aufwand durch die Reinigung und das Umsetzen eines Pfandsystems steigern. Längerfristig sollte das aber unser Ziel sein, um der Wegwerfgesellschaft etwas entgegenzusetzen.

Um bedrohte Tierarten und Ökosysteme zu schützen, wollen wir 10% von unserem Gewinn dem WWF widmen.

Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen sich wertgeschätzt fühlen und ihre eigene Meinung einbringen können. Deswegen wollen wir auf Schwarmintelligenz statt Hierarchien setzen. Alle wichtigen Entscheidungen sollen demokratisch gefällt und Gehälter durch die Gruppe bestimmt werden.